Quelle: Pfarrei St. Antonius von Padua, SIRNACH

 

Festlich geschmückte Kirchenräume luden die vielen Besucher zum «Platz-Nehmen» ein. Die Bilder auf der Leinwand erzählten von der intensiven Vorbereitungszeit mit prägenden, interessanten Ausflügen, Treffen, Gesprächen, Impressionen. Viele gemeinsame Stunden in den verschiedensten Sparten wie Kirchen, Klöster, Assisi, Diakonie, Menschen aus verschiedenen Ländern, Alterszentren. Sie zeigten erwartungsvolle junge Menschen, die bereit sind, ihr Leben in die Hand zu nehmen, mit Gottvertrauen, mit dem Heiligen Geist. Ein grosses Lob gebührt dem Vorbereitungsteam.
Giuseppe Iasiello mit seiner Band, Amedeo Iasiello mit gefühlvollem Gesang oder die Firmweg Musik untermalten den Einzug der Firmanden, Patinnen und Paten und verliehen dem ganzen Anlass mit ihren musikalischen Beiträgen eine feine, eigene Note.
Domherr Roland Häfliger und Pfarrei- und Gemeindeleiterin Petra Mildenberger überbrachten herzliche Willkommens-Worte an die Firmanden und die Gäste. Ein grosses Dankeschön von Petra Mildenberger richtete sich aber an Domherr Roland Häfliger für seine Bereitschaft, die Firmungen in den Kirchen Hinterthurgau auszuführen. Vielen Dank.
Jeweils in ihrer Muttersprache dankten anschliessend die Firmanden ihren Angehörigen für die Unterstützung und Begleitung.
«Vertrauen auf die Mitarbeit des Heiligen Geistes, da wo er uns hingestellt hat. Bei Farben, Meinungen, Anpassungen die Wechsel-Frage stellen: Was gefällt mir? Das Leben birgt viele Steine, viele Ansichten – Selber herausfinden, was zu einem passt. Der Heilige Geist ist bei euch, begleitet euch.» Aufmunternde Worte des Domherren Häfliger.
In der Predigt wies der Priester auf die besondere Lebensphase, auf das neue Lebensgefühl hin. «Es ist der Schritt ins Erwachsenenleben, der Schritt zur Eigenverantwortung. Man muss und darf selber entscheiden, mit Mut sich selber sein, selber wählen nicht «was mer macht». Ein eigenes Passwort, einen eigenen Code – Du. Der Heilige Geist gibt dir Kraft, er ist immer da. Durch die Blume, zwischen den Zeilen, durch Zufall – erkennen und annehmen. Sensor aktiv! In diesem Sinne mögen auch die Anwesenden die jungen Menschen annehmen und unterstützen.»
Die Patinnen und Paten begleiteten die Firmanden in den Altarraum, legten ihre rechte Hand auf die rechte Schulter als Zeichen der Verbundenheit, der Priester zeichnete mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn der jungen Erwachsenen und richtete persönliche Worte an sie und ihre Paten. Eine schöne Zeremonie, die wohl für jeden von ihnen unvergessen bleibt.
Gemeinsam bat man Gott um seinen Beistand für Familie, Vertrauen, Sorgen, Krankheit, Dankbarkeit, Freundschaft, Mitmenschen, Akzeptanz und Achtung. «Wir bitten dich, erlöse uns.»
«I have a Dream», «Du bist heilig», «We are the world» – Lieder, die gemeinsam gesungen ein Zeichen der Verbundenheit und der Dankbarkeit ausdrückten. Nach dem «Vater unser» reichte man sich die Hände zum Friedensgruss, der Gang zur Kommunion wurde vom feinen Solo-Gesang leise untermalt. Dem Dank an Gott für die jungen Menschen, die Firmanden, dass sie ausgehen um deinen Geist, deine Liebe zu leben, folgte das Lied «Herr, wir bitten komm und segne uns».
Den Dankesworten für den Weg zur Firmung, für all die Mithilfe und die musikalische Unterstützung durch die Band folgte tosender Beifall. Die strahlende Sonne war wohl auch ein Grund für die gelöste fröhliche Stimmung beim anschliessenden Apéro vor der Kirche.

Marlies Bischof

Firmung Eschlikon

Firmung Sirnach

Firmung Münchwilen